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CAD/CAM-Technik für maximale Präzision

Computergesteuerte Frästechnik ermöglicht die Bearbeitung neuer Materialien

Das Prinzip der CAD/CAM-Technik hat sich in vielen technischen Bereichen bewährt. Aus einem Materialblock wird die gewünschte Form  computergesteuert herausgefräst und das mit einer sehr hohen Genauigkeit.

Seit einigen Jahren wird die CAD/CAM-Frästechnik auch erfolgreich in der Zahnmedizin eingesetzt, insbesondere für sehr harte  Zahnersatz-Materialien. Die CAD/CAM-Technik ermöglicht zum Beispiel die präzise Bearbeitung von Zirkonoxid-Vollkeramik zu passgenauen Kronen und Brücken. Zirkonoxid ist ein besonders festes  Keramik-Material, das sich aufgrund der besonderen Stabilität für vielseitige Zahnersatz-Lösungen hervorragend eignet.

Der Abdruck des zu erstellenden  Zahnersatzes wird am PC eingescannt. Anhand der gescannten Form-Daten  wird dann aus dem Materialblock die Krone oder Brücke computergesteuert  herausgefräst.

Abschließend erfolgt noch die individuelle ästhetische Verblendung des Zahnersatzes unter  Berücksichtigung Ihrer natürlichen Zahnfarbe.

Kaltformung statt Materialguss

Neben der hohen Präzision ist ein weiterer Vorteil der Frästechnik, dass hier das Material kalt - ohne Erhitzung - bearbeitet wird. So bleibt die  ursprüngliche Materialstruktur erhalten. Im Gegensatz zu Press- oder Gusstechnik  unterliegt der Werkstoff beim Fräsvorgang keinen formverändernden  Temperaturschwankungen oder Spannungen. Verfahrensbedingte Beeinträchtigungen der Materialqualität können damit ausgeschlossen werden.

CAD/CAM-Technolgie für NEM

Hohe Innovationskraft steckt im CoCr-Sintermetall Ceramill Sintron® von  Amann Girrbach. Das Nichtedelmetall lässt sich mühelos trocken fräsen.  So können arbeitsaufwändige und fehleranfällige Gießprozesse entfallen und der Fertigungsprozess trotz allem im eigenen Hause verbleiben.
Ceramill Sintron® hat alle Korrosionstest und Biokompatibilitäten erfolgreich  bestanden und erfüllt alle normativen Anforderungen in Bezug auf  Korrosionssicherheit und Biokompatibilität, welche für dentale  metallische Werkstoffe geltend sind.
Die verwendeten Legierungen sind gemäß DIN EN ISO 22674:2007 nickel-,  berylllium-, gallium- und cadmiumfrei. Die chemische Zusammensetzung von Ceramill Sintron® ist vergleichbar mit der CoCr-Gusslegierung.
Ceramill Sintron® übertrifft die Festigkeitsanforderungen der ISO 22674 für  Legierungen der Klasse 4 deutlich, die Festigkeitswerte sind  vergleichbar mit denen der CoCr-Gusslegierung.
Ceramill Sintron® ist mit allen gebräuchlichen NEM-Verblendkeramiken  verblendbar. Die Verbundfestigkeit von Ceramill Sintron® zur  Verblendkeramik ist vergleichbar mit der Verbundfestigkeit zwischen  CoCr-Gusslegierung und Verblendkeramik
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